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Ohne es zu wissen, haben die Kinder früherer Generationen Spiele erfunden, die ihre körperliche Geschicklichkeit und damit auch die Denk- und Lernfähigkeit fördern: das Ballspielen mit der Hand, das Gummi- oder Seilspringen, das Hinkelkästchen-Hüpfen, das Schaukeln – solche Spiele schulen das Geschick und die Sinne und sind so allerbeste Voraussetzung für Konzentration und Denkfähigkeit.

Und nicht zuletzt: Viele „alte Spiele“ wurden in Gruppen gespielt – eine frühe Übung für Teamgeist, Fairness und das Einhalten von Regeln.

Dosen-Laufen

Heute gibt es sie aus Plastik im Spielwarenhandel, früher waren es echte Konservendosen, aus denen die Dosen-Stelzen gebastelt wurden. In zwei Dosen werden je zwei Löcher gebohrt, dadurch kommt eine Schnur – und los geht es auf zwei wackeligen „Hufen“. Der Gleichgewichtssinn, die Konzentration und das Koordinationsvermögen haben hier kräftig zu tun.

Hinkelkästchen

Das Kind malt mit Kreide sieben quadratische Felder in Form eines Kreuzes auf. Ein Stein wird ins erste Feld geworfen, das Kind überspringt auf einem Bein dieses Feld, hüpft ins zweite und dritte und springt dann mit dem rechten und dem linken Fuß in die beiden äußeren Felder, Auf einem Bein geht es in oberste Feld, und von hier aus nach einer Drehung (natürlich auch auf einem Bein) wieder zurück. Zum Schluss wird der Stein aufgesammelt, und ein letzter Sprung führt aus dem Hinkelkästchen hinaus. In der nächsten Runde wird der Stein ins zweite Feld geworfen, dann ins dritte usw. Wichtig ist, den Stein immer im Feld zu platzieren; liegt er daneben oder auf der Linie, muss die Runde wiederholt werden. Ebenso, wenn die Füße beim Springen nicht im betreffenden Feld landen.

Regeln einhalten – das ist heute ein sehr populäres Thema in der Pädagogik. Ein Spiel wie das „Hinkelkästchen“ gibt solche Regeln vor, und das Kind entwickelt einen gesunden Ehrgeiz, um sie einzuhalten.

Ochs am Berg

Geschwindigkeit und blitzschnelle Reaktion sind bei diesem Gruppenspiel gefragt. Ein Kind steht mit dem Gesicht zur Wand, die andern stehen in etwa zehn Metern Abstand in einer Reihe. Sobald der „Ochs“ sein Sprüchlein ruft: „Ochs am Berge, eins-zwei-drei“, rennen die anderen los. Nach dem letzte Wort dreht sich das Kind um, und die anderen müssen auf der Stelle stehen bleiben. Wer sich noch bewegt, wird zurück zur Startlinie geschickt. Das Kind ruft erneut, und irgendwann ist eines der Kinder so nah, dass es den „Ochsen“ abschlagen kann und selbst neuer „Ochs am Berg“ wird.

Murmeln schießen

Dieses Spiel ist einer der beliebtesten Klassiker. Es fördert die Koordination von Augen und Händen, schult die Fähigkeit, Entfernungen einzuschätzen und trainiert die Geschicklichkeit.

Die Regeln sind unterschiedlich, die einfachste lautet so: Die Kinder graben eine kleine Mulde in die Erde und versuchen nun der Reihe nach, aus etwa zwei bis drei Metern Entfernung, ihre Murmeln in die Kuhle zu kullern oder zu schnipsen. Nach einigen Durchgängen wird gezählt: Wer die meisten Murmeln ins Ziel rollen konnte, hat gewonnen und darf sich die Murmeln der anderen nehmen.

 

Spiele zur Entwicklung der Koordination Spiele_Koord_Skriptum_a

Übungsleiter
Aufstellung in der Halle
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