Spiele Alltagsmaterial

Wollte der Mensch immer nur ernst und fleißig sein und nicht auch dem Spiel sein Recht geben, so würde er ohne es zu merken entweder von Sinnen kommen oder ganz schlaff und müde werden!

König Aramis (570 – 526 v.Chr.), überliefert von Herodot

Wäscheklammern

Wettlauf:

  • 2 Gruppen bekommen je  xx Wäscheklammern. Sie befestigen diese an der Kleidung der Kursleiterin , zu Anfang werden die Klammern auf der Linie am Rande des Spielfeldes ausgelegt. Jeder TN darf eine Klammer nehmen.
  • Werfen:  jeder TN hat 5 Klammern, abwechselnd werden sie  möglichst weit geworfen.
  • zum Abschluß Wettlauf: wer sammelt am schnellsten die herumliegenden Wäscheklammern auf- wer hat die meisten ergattert?
  • Jeder TN hat 5 Klammern die er an der Kleidung  befestigt. Um die Wette versucht jeder vom anderen Teilnehmer  Klammern zu ergattern und seine Eignen nicht zu verlieren. Wer hat nachher die meisten Klammern?

Handtuch

  • Zwei TN haben ein Handtuchbahn aufgespannt. Mit dem Ball, der in der Bahn liegt , wird möglichst weit geworfen.
  • Staffel: der Ball wird weitergegeben von einem Zweierteam zum  nächsten- In der Aufstellung zwei Gruppen kann um die Wette gespielt werden. Wer weitergegeben hat, läuft nach hinten und stellt sich wieder an.
  • Staffellauf:   Zwei laufen mit der Handtuchbahn und balancieren darauf den Ball.  Sie laufen mit dem zweiten Team um die Wette- geben an die folgenden Mitspieler den Ball in die Handtuchbahn ab.
  • Feldspiel: in jedem  Feld stehen Paare mit Handtuchbahn. Der Ball wird 3 mal im Feld zur eignene Mannschaft hochgeworfen  und mit Handtuchbahn wieder gefangen.
  • Dann wird zum anderen Feld geworfen.

Bezug zu Alltagsmaterialien spielerisch entwickeln

Quelle:http://www.psychomotorikundspiele.de .

1. Bierdeckel

Bierdeckel gehören zu den Kleinmaterialien und viele Spiele lassen sich mit diesem Material in Psychomotorikstunden anbieten.

Beispiele:

Bierdeckel werfen: Jedes Kind erhält einige Bierdeckelin die Hand und versucht jeden Bierdeckel in einen Reifen oder auf eine Matte zu werfen. Die Entfernungen zu den Reifen oder der Matte sollte individuell, orientiert am Alter der Kinder, gewählt werden.

Flussüberquerung: Die Kinder stehen mit Bierdeckeln in der Hand auf der einen Seite des Raumes. Nun sollen sie versuchen auf die andere Seite des Raumes zu gelangen, indem sie nur auf die Bierdeckel treten. Jedes Kind legt immer einen Bierdeckel auf den Boden und tritt mit einem Fuß darauf. Dann legt es den nächsten Bierdeckel in gewissem Abstand vor sich auf den Boden und tritt mit dem anderen Fuß darauf. Dies wiederholt das Kind so oft bis es auf der anderen Seite des Raumes ankommt.

Bierdeckel balancieren: Die Kinder können die Bierdeckel aif verschiedenen Körperteilen balancieren. Spielidee Packesel: Ein Kind bekommt so viele Bierdeckel wie möglich auf den Rücken gelegt und muss damit dann eine bestimmte Strecke zurücklegen, bis die Bierdeckel „abgeladen“ werden.

Entspannung: Ein Kind liegt auf der Matte auf dem Bauch, ein anderes Kind bedeckt das liegende Kind komplett mit Bierdeckeln. Die Bierdeckel bilden sozusagen eine Decke auf dem liegenden Kind.

2. Zeitungen

Zeitungsblätter von Tageszeitungen sind vielseitig einsetzbar und eignen sich, durch ihre Größe, am besten in psychomotorischen Spielen. Im Folgenden stelle ich eine kleine Auswahl an Spielen und Übungen mit Zeitungen vor.

Beispiele:

Mit der Zeitiung/Blatt laufen: einmal auf dem Kopf, einmal vor der Brust, einmal auf der Hand balancieren. Möglichkeit  in Paaren: immer wenn die Zeitung fällt wird gewechselt..

Zeitungsmauer: Siehe Themenbezogene Spiele

Rutschpartie: Jedes Kind setzt sich auf ein Stück Zeitungspapier und rutscht damit durch den Raum.

Zeitungen falten: Jedes Kind steht mit beiden Füßen auf einem Zeitungsblatt. Es nimmt nun die Zeitung und faltet das Papier in der Hälfte. Dies wird so oft wiederholt, bis die Zeitung so klein gefaltet ist, dass das Kind nur noch mit einem Fuß darauf balancieren kann.

Flussüberquerung: Ähnlich wie mit Bierdeckeln, so können die Kinder auch mit Hilfe von zwei Zeitungsblättern von einer Seite auf die andere Seite des Raumes gelangen. Jedes Kind stellt sich auf ein Zeitungsblatt und legt dann das zweite, welches es in der Hand hält vor sich auf den Boden. Nun steigt das Kind mit beiden Füßen auf das vor sich liegende Stück Zeitung und hebt das hinter sich befindende Zeitungsblatt auf. Dieses legt es nun vor sich hin und steigt mit beiden Füßen darauf. Diesen Vorgang wiederholt das Kind so häufig bis es die andere Seite des Raumes erreicht hat und den „Fluss“ somit überquert hat.

3. Wäscheklammern

Wäscheklammern eignen sich besonders gut zur Förderung der Feinmotorik der Kinder. Dieses Alltagsmaterial ist in Bewegungsspielen, aber auch themenbezogenen und Rollenspielen sehr gut einsetzbar.

Beispiele:

Wäscheklammerklau: Siehe Bewegungsspiele

Krokospiel: Ein Seil, an dem Wäscheklammern befestigt sind, wird durch den Raum gespannt (ca. 20 cm über dem Boden). Die Kinder robben auf dem Bauch (als gefräßige Krokodile) zu dem Seil hin und schnappen sich die Klammern (das „Futter“) mit dem Mund und bringen sie zurück zu ihrer „Futterstelle“ (kleinere Kinder können die Klammern auch mit der Hand runterzupfen).

Klammern an Bierdeckel stecken: Diese Übung zielt speziell auf die Förderung der Feinmotorik. Jedes Kind erhält einen Bierdeckel und eine bestimmte Anzahl Wäscheklammern. Die Kinder sollen nun versuchen, die einzelnen Klammern an den Bierdeckel zu stecken (gerade bei kleineren Kinder wird hierbei die Hilfestellung des Begleiters notwendig sein).

Spiel mit Sprache:

aus de r Liste  „Deutsche Redewendungen“

http://gesamtschulexpress.wordpress.com/2011/11/23/redensarten/

werden Kärtchen gedruckt. Ein Spieleer zieht  ein Kärtchen , stellt die Redensart als Pantomime vor. Die Anderen Spieler  Raten, wer es errät ist der nächs e der Vorspielt.  Eine lustige Art, Sprache zu lernen und den Wortschatz zu erweitern.

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