Jeder Fünfte ist „gemischt“

 

http://www.zeit.de/gesellschaft/2011-09/statistik-migration-deutschland

Zuwandererfamilien stellen in Deutschland fast 20 Prozent der Bevölkerung. Statistisch gesehen verjüngen sie die Republik.

Etwa jeder fünfte Einwohner in Deutschland hat ausländische Wurzeln. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lebten im vergangenen Jahr etwa 15,7 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik. Die Mehrheit von ihnen (8,6 Millionen) hat einen deutschen Pass.

Etwa ein Drittel derjenigen mit ausländischen Wurzeln sind in Deutschland geboren. Knapp 70 Prozent der insgesamt 10,6 Millionen Zuwanderer stammte aus Europa. Wichtigstes Herkunftsland ist die Türkei mit einem Anteil von 14,1 Prozent, gefolgt von Polen (10,5 Prozent) und Russland (9,2 Prozent). (…) 

Ein in Deutschland als berufsqualifizierend eingestufter Abschluss fehlt 45 Prozent der Menschen mit ausländischen Wurzeln. In der übrigen Bevölkerung kann ihn jeder Fünfte nicht vorweisen.

Die Nachteile bei der Bildung verschlechtern auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. So waren Menschen mit Migrationshintergrund etwa doppelt so oft erwerbslos wie jene ohne. Dementsprechend ist das Armutsrisiko höher. Gut jeder vierte Mensch aus einer Zuwandererfamilie war armutsgefährdet, in der übrigen Bevölkerung waren es knapp 12 Prozent.

  1. Zitat:
    Die Nachteile bei der Bildung verschlechtern auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. So waren Menschen mit Migrationshintergrund etwa doppelt so oft erwerbslos wie jene ohne.
    Zitat Ende:

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